Warum Ihr Marketing-Budget nicht das Problem ist
Die meisten Unternehmen, die ich von innen sehe, haben kein Budget-Problem. Sie haben ein Steuerungsproblem.
Das Muster
Ein mittelständisches Unternehmen gibt 200.000 Euro im Jahr für Marketing aus. SEO-Agentur, Google Ads, Social Media, ein bisschen E-Mail-Marketing. Klingt vernünftig. Ist es oft nicht.
Denn die Frage ist nicht: Geben wir genug aus? Die Frage ist: Weiß irgendjemand, was davon wirkt?
In den meisten Fällen lautet die ehrliche Antwort: Nein. Es gibt Reportings, klar. Bunte Dashboards. Aber die Zahlen sind entkoppelt vom Geschäftsergebnis. Marketing misst Klicks, der Vertrieb misst Abschlüsse, und die Geschäftsführung misst Bauchgefühl.
Wo das Geld wirklich verloren geht
Nicht in der Kampagne. Nicht in der Agentur. Sondern in der Lücke dazwischen:
- Niemand prüft, ob die Agentur das Richtige tut. Die Agentur liefert. Aber wer stellt sicher, dass das Gelieferte zum Geschäftsziel passt?
- Entscheidungen werden ohne Daten getroffen. „Das hat letztes Jahr funktioniert" ist kein Argument. Märkte ändern sich. Zielgruppen verschieben sich.
- Drei Kanäle laufen parallel — ohne Abstimmung. SEO zielt auf andere Keywords als die Ads. Die Social-Strategie widerspricht der E-Mail-Kampagne. Und niemand fällt es auf, weil niemand den Überblick hat.
Was stattdessen hilft
Nicht mehr Budget. Sondern:
- Eine Person, die das Gesamtbild sieht. Nicht die Agentur (die hat ein Eigeninteresse). Nicht der Praktikant (der hat keine Erfahrung). Jemand mit Überblick und Entscheidungskompetenz.
- Reporting, das der Vertrieb versteht. Wenn Marketing und Vertrieb unterschiedliche Zahlen ansehen, ist das Reporting kaputt.
- Ehrlichkeit darüber, was nicht funktioniert. Die teuerste Maßnahme ist die, die keiner abschaltet, obwohl sie nichts bringt.
Der unbequeme Satz
Ihr Marketing-Budget ist wahrscheinlich groß genug. Ihre Steuerung ist es nicht.
Das ist nicht nett. Aber es ist meistens wahr.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
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